BMBF-Studie: Kompetenzen in einer digital geprägten Kultur

06.08.2010 - 2010

TZI-Professorin Heidi Schelhowe Sprecherin der zwölfköpfigen Expertenkommission

Das Ergebnis der Untersuchung zur Medienkompetenz Jugendlicher ist erstaunlich. Trotz der Nutzung von Social Media Plattformen, Foren und Chatrooms sowie dem Surfen im Internet fehlt es jungen Menschen an Medienkompetenz für die positive Entwicklung ihrer Rolle in der Gesellschaft, persönlich und beruflich. „Es reicht nicht, den PC bedienen zu können und im Internet zu surfen“, sagt Professor Heidi Schelhowe vom Technologiezentrum Informatik und Informationstechnik (TZI) der Uni Bremen. Sie ist Sprecherin einer zwölfköpfigen Expertenkommission, die im Auftrag des Bundesbildungsministeriums die Studie „Kompetenzen in einer digital geprägten Kultur“ erarbeitet hat. „Es geht darum, Informationen zu suchen und sie für den Kontext zu bewerten, sie etwa auch auf ihre Glaubwürdigkeit zu prüfen. Und es geht um ein zunehmend vernetztes und gemeinsames Arbeiten“, erklärt Schelhowe. Die Industrie erwarte ein Know-how in der ganzen Breite. Aber auch für die persönliche Entwicklung der jungen Menschen sei es entscheidend, dass sie mehr als nur Bedienungskompetenz besitzen. „Jetzt gilt es Medienkompetenz stärker in der schulischen Bildung und in den Ausbildungsordnungen zu verankern“, so die Professorin, die am TZI die Arbeitsgruppe Digitale Bildung in den Medien (dimeb) leitet. Die Studie zum Download...

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