„European Virtual Reality Tour“ zu Gast an der Uni Bremen

03.11.2017 -

Ein Team der Messe „Laval Virtual“ will europäische Akteure vernetzen und besucht dabei auch das Technologie-Zentrum Informatik und Informationstechnik (TZI). Regionale Unternehmen und Wissenschaftler, die im Virtual-Reality-Bereich aktiv sind, können sich noch beteiligen.

Vor wenigen Tagen startete in Frankreich die "European Virtual Reality Tour", die bis Februar durch 22 Länder führen wird. Die Initiatoren, ein Team der bedeutenden Branchenmesse "Laval Virtual", wollen die Vernetzung europäischer Akteure in Bereichen wie Virtual Reality, Augmented Reality, Robotik, Künstliche Intelligenz und "Internet der Dinge" stärken. Einen der ersten Stopps werden sie an der Universität Bremen einlegen, wo am 9. November 2017 ein Treffen mit Prof. Gabriel Zachmann und der Arbeitsgruppe Computer Graphics & Virtual Reality am Technologie-Zentrum Informatik und Informationstechnik (TZI) auf dem Programm steht. Vertreter aus regionalen Unternehmen und wissenschaftlichen Einrichtungen können sich noch bei den Organisatoren der VR-Tour melden, um eigene Projekte vorzustellen (Kontakt: Ismaël Boucher, iboucher@laval-virtual.org).

Das dreiköpfige Team von Laval Virtual wird in den kommenden Monaten insgesamt rund 25.000 Kilometer in einem Kleinbus absolvieren, um sich mit innovativen Unternehmen, Wissenschaftlern und Studierenden auszutauschen. Dabei wollen sie eine detaillierte Landkarte mit den verschiedenen Akteuren in der Virtual Reality und in den verwandten Technologiebereichen erstellen. Diese Netzwerkaktivitäten sollen unter anderem dazu beitragen, die europäische Szene im Wettbewerb mit Asien zu stärken. Im Anschluss an die Tour werden drei Projekte ausgewählt, die sich vom 4. bis 8. April 2018 kostenlos auf der Messe im nordwestfranzösischen Laval präsentieren dürfen.
 
Die Arbeitsgruppe Computer Graphics & Virtual Reality an der Universität Bremen betreibt sowohl Grundlagenforschung als auch angewandte Forschung im Bereich des "visual computing" – dies beinhaltet zusätzlich zur Generierung komplexer Grafiken und Animationen auch die "Sehfähigkeiten" des Computers selbst, also beispielsweise das Extrahieren von Informationen aus Bildern. Bereits frühzeitig wurde der Bereich Virtual Reality in diese Aktivitäten integriert. Konkrete Projekte sind unter anderem Entwicklungen im Bereich „intelligente OP-Lampen“, ein Trainings-Simulator zur Hüft-Implantation und die Simulation einer Asteroiden-Mission.

Weitere Informationen:
cgvr.informatik.uni-bremen.de

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