Neue App der Uni Bremen will internationale Studierende der MINT-Fächer gezielt unterstützen

14.07.2017 -

Stifterverband zeichnet pfiffige Bremer Projektidee zur Förderung des ausländischen Nachwuchses aus

Helle Köpfe aus aller Welt nach Bremen holen – das ist erklärtes Ziel der Universität Bremen. Insbesondere in den sogenannten MINT-Fächern - Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik (MINT) – ist der Bedarf an Nachwuchswissenschaftlerinnen und Nachwuchswissenschaftlern besonders hoch. Vor kurzem hat sich das International Office (IO) gemeinsam mit mehreren Fachbereichen am Wettbewerb Studienstart MINTernational des Stiftervebandes mit einer originellen Konzeptidee beteiligt. Jetzt wurde das Bremer Projekt „Orientieren – Beraten– Durchstarten“ ausgezeichnet. Ab sofort erhält die Uni Bremen für das kommende Jahr 50.000 Euro vom Stifterverband, der Daimler und Benz Stiftung und vom Daimler-Fonds zur Umsetzung der Projektidee.

Modellhafte Wege für einen guten Studienstart

In dem Wettbewerb wurden insgesamt sechs Hochschulen ausgezeichnet. Die prämierten Ideen zeigen Studienanfängerinnen und -anfängern aus dem Ausland modellhaft Wege für einen guten Studienstart auf oder entwickeln eine Willkommenskultur, um eine soziale und kulturelle Integration zu erleichtern.

Die App beantwortet die wichtigsten Fragen


Das Bremer Projekt beinhaltet die Entwicklung einer App, die vorhandene Angebote zum Studienstart und zur Studienorientierung in den MINT-Fächern für internationale Studierende aufbereitet und leicht zugänglich macht. Die App wird die Studierenden durch die Angebote leiten, praktische Tipps geben und die richtigen Ansprechpartner aufzeigen. In kurzer knapper Form werden hier die wichtigsten Fragen zusammengefasst und beantwortet. Darauf aufbauend wird die App stetig weiterentwickelt und um Module zu studienspezifischen Themen ergänzt. Außerdem wird die App mit bestehenden Angeboten vernetzt wie beispielsweise dem HERE-Programm, (Higher Education Refugee Entrance), einer Anlaufstelle, die Menschen mit Fluchterfahrung bei der Aufnahme eines Hochschulstudiums in Bremen unterstützt.

„Die Studieneingangsphase ist oft entscheidend für den späteren Studienerfolg“, erklärt die Leiterin des International Office, Dr. Annette Lang. „Eine neue Heimat, eine ungewohnte Studien- und Lernkultur, die fremde Sprache: Ausländischen Studierenden fehlt oft die Orientierung. Eine frühe Hilfestellung und eine frühe Einbindung in das Hochschulleben kann dabei schon den Ausschlag geben.“

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