Nutzerzentrierte Planung von schnellen Breitbandnetzen

24.04.2012 -

TZI erforscht im Projekt "NuPEx" Lösungen, um vor allem in ländlichen Raum künftige Breitbandnetze stärker anhand des Bedarfs der Endkunden zu dimensionieren

TZI-Professorin Carmelita Görg.

Das Ziel des Projektes "NuPEx" ist es, in der Planung von zukünftigen schnellen Breitbandkommunikationsnetzen die Servicequalität der Dienste stärker am Nutzungsverhalten und der Erwartungshaltung der Endkunden auszurichten. Heutige Netze, die häufig keine Dienstgütedifferenzierung ermöglichen und deren Planung lediglich auf einer durchschnittlichen Datenrate je Teilnehmer basiert, sind nicht optimal und können die zukünftig weiter wachsenden Nutzeranforderungen nicht erfüllen. Insbesondere die Versorgung in der Fläche außerhalb der Städte und Ballungsräume bleibt heute hinter den Erwartungen zurück und verursacht hohe Kosten. Für den effizienten Netzausbau und die entsprechende Planung ist es daher erforderlich, die individuellen Bedürfnisse und Arten der genutzten Dienste, wie etwa Chat, eMail, Internet Browsing, Internet TV, interaktive und online Spiele, sowie das Nutzungsverhalten, wie etwa Zeitpunkt der Nutzung oder parallele Nutzung von Diensten, konkret mit einzubeziehen. So können die Ressourcen stärker am konkreten Bedarf ausgerichtet werden mit dem Ziel, die Bereitstellung von Diensten exakt zu planen, zu optimieren und zu dimensionieren - gerade in ländlichen Regionen. Partner sind neben der TZI-Arbeitsgruppe Kommunikationsnetze, das TZI-Spin-off Otaris, das Unternehmen The Quality Group it vision GmbH und das Institut für Kommunikationsnetze an der Technischen Universität Hamburg-Harburg. Das zweijährige Projekt wird vom Bundesministerium für Bildung und Forschung gefördert. Zur Website...

 

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