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UniForM - Universelle Entwicklungsumgebung für Formale Methoden

Die UniForM Workbench ist eine offene Integrationsumgebung, in der formale Programmierwerkzeuge zu einer integrierten Software-Entwicklungsumgebung kombiniert werden können. Sie ermöglicht es einerseits, Daten zwischen den einzelnen Werkzeugen auszutauschen und persistent zu speichern (Datenintegration). Der gemeinsame Datenbestand wird dabei mit dem Graph-Visualisierungssystem daVinci dargestellt. Zum anderen können die verschiedenen Werkzeuge sich gegenseitig aufrufen und miteinander kommunizieren (Kontrollintegration). Schließlich ist es durch eine funktionale Einkapselung von TCL/TK möglich, die Benutzerführung jeder Instantiierung weitgehend einheitlich zu gestalten (Präsentationsintegration). Dabei wird von UniForM zu jeder Zeit die Integrität der ausgetauschten Daten (wie Spezifikationen und Beweise) sichergestellt. Das UniForM Transformationsanwendungssystem TAS dient zur transformationellen Entwicklung korrekter Programme. Als generisches Werkzeug kann es sowohl zur Spezifikation nebenläufiger Prozesse verwendet werden als auch für funktionale und sequentielle Programme. 1998 wurde die erste Instantiierung der Workbench für die Spezifkationssprachen CSP und Z fertiggestellt. Nach Abschluß der Förderung durch das BMBF sollen nun in einem ISP Nachfolgeprojekt weitere Fremdwerkzeuge in diese universelle Plattform eingebunden werden.

Projektpartner: Universität Oldenburg,
INSY GmbH, Berlin
Mitarbeiter/innen: Prof. Dr. Bernd Krieg-Brückner,
Prof. Dr. Jan Peleska,
Sabine Dick,
Dr. Einar Karlsen,
Dr. Kolyang,
Dr. Christoph Lüth,
Thomas Meyer,
Carla Blanck Purper,
Dr. Hui Shi,
Haykal Tej,
Mattias Werner
Laufzeit: 1.5.1995 - 30.9.1998

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