Interaktion

Sprecher: Prof. Dr. Rainer Malaka
Geschäftsführer: Dr. Gerald Volkmann

Ausblick

Digitale Medien und Dienste verändern die Art und Weise, wie wir kommunizieren, kooperieren, mit Technik interagieren oder lernen. Ein einfacher und intuitiver Zugang ist hierbei entscheidend für die Integration und sinnvolle Nutzung Digitaler Medien in der Lebens- und Arbeitswelt. Ein Beispiel sind Multitouch-Bedienoberflächen, mit denen viele Tätigkeiten des Alltags schneller, angenehmer und intuitiver erledigt werden können. Die Basis für die Gestaltung neuartiger Schnittstellen ist ein Verständnis dafür, wie Menschen ihre dingliche und soziale Umwelt begreifen. Um neue Interaktionsparadigmen entwickeln zu können, muss das situationsabhängige Verhalten von Menschen erforscht und in neue Konzepte umgesetzt werden.

Dabei entwickeln die Wissenschaftler in praktischen Anwendungsszenarien alle Sinne einbeziehende Formen der Interaktion mit Digitalen Medien, die weit über die klassische Maus oder Tastatur beim Computer hinausgehen und dabei auch das gemeinsame Arbeiten mehrerer Nutzer mit verschiedenen multimedialen Inhalten ermöglichen. Methoden der Künstlichen Intelligenz, wie die inhaltsbasierte Suche, Analyse und Synthese von digitalen Bildern und Videos, werden zur Vereinfachung und Unterstützung der Interaktion eingesetzt.

Zeitgemäße Arbeits- und Lernformen in der digital geprägten Kultur stehen im Fokus des Leitthemas. Die Forscher realisieren neue Formen von selbststeuerndem Wissensmanagement und kontextsensitiver Wissensmodellierung sowie des Zugangs von Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen zu Informations- und Kommunikationstechnologien (IKT). Zentrales Ziel ist es, dass Menschen aus allen sozialen Schichten befähigt werden, ihre Medienkompetenz zur persönlichen und beruflichen Entwicklung optimal weiterzuentwickeln.

Interaktion und Bildung sind dabei die zwei Seiten einer Medaille. Das TZI setzt sich für innovative Bildungskonzepte in Kooperation mit Schulen, Wirtschaft und Politik in der Metropolregion Bremen-Oldenburg ein. Dabei geht es inhaltlich darum, IT- und Medienkompetenz als neue Schlüsselqualifikation verstärkt zu fördern.

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