WIKINDX

TZI Literaturverzeichnis

WIKINDX Resources

Proceedings Article: BibTeX citation key:  Herzog2000a
O. Herzog, I. J. Timm, H. K. Tönshoff and P.-O. Woelk, "Multiagentensysteme an der Grenze zwischen ökonomischer Mirko- und Makrotheorie" in Tagungsband "Intelligente Softwareagenten und betriebswirtschaftliche Anwendungsszenarien, Nov. 24-5, 2000,
Last edited by: Deleted user 2007-07-03 10:54:52    Added by: Deleted user 2006-11-24 18:42:58
 B 
Categories: AG-KI, IS, [ old ---- Adaptive Kommunikation --- old ]
Creators: Herzog, Timm, Tönshoff, Woelk
Publisher: Institut für Wirtschaftsinformatik, Technische Universität Ilmenau
Collection: Tagungsband "Intelligente Softwareagenten und betriebswirtschaftliche Anwendungsszenarien

Number of views:  571
Popularity index:  37.27%

 
Abstract
Strategische Unternehmensentscheidungen markieren oft die Grenze zwischen makro- und mikroökonomischen Aspekten insofern als sie einerseits eine makroökonomische "Weltsicht" und Prospektion der langfristigen Entwicklung benutzen und andererseits eine enge Verbin-dung zu den mikroökonomischen Unternehmenszielen im Einzelnen herstellen. Ein besonders interessantes Problem stellt dabei die Zeitdimension der Überprüfung von Zielsetzungen dar. Das grundlegende Dilemma besteht darin, dass eine zu lange verfolgte Strategie ins Leere laufen kann, weil sich inzwischen z.B. der makroökonomische Rahmen verändert hat. Umge-kehrt kann ein zu schnelles Aufgeben der im "long run" erfolgreichen Strategie zum Misser-folg führen. Bei der Entwicklung effizienter Systeme kooperativer Agenten tritt diese Problematik eben-falls auf. Innerhalb des Projektes "IntaPS" wird eine Agentenarchitektur verwendet, die eine Modellierung der Eigenschaften Pro-Aktivität, Reaktivität und Kommunikation durch explizi-tes internes Konfliktmanagement und Konfliktresolution zulässt (cobac-Ansatz). Dieser An-satz stellt eine Erweiterung der BDI Architektur dar, in dem die Schritte der Optionsgenerie-rung und Aktionsselektion durch das Konfliktmanagement substituiert werden. Die aktuell verfolgte Strategie ist dabei in den Bewertungsfunktionen der Ziele im Konfliktmanagement implizit enthalten. Das Dilemma findet sich deshalb in der relativen Konstanz der Bewer-tungsfunktionen wieder. Das im folgenden skizzierte Verfahren der Strategiedetermination bzw. -redetermination ist ein entsprechenden spieltheoretischen Ansätzen nachempfundener heuristischer Ansatz, bei dem die Strategiekonstanz über die Veränderung des Weltmodells und die "Agentenzufriedenheit" gesteuert wird, in der sich eine Erfolgsbewertung der bishe-rigen Strategieumsetzung abbildet.
Last edited by: Deleted user    Added by: Deleted user

 
Further information may be found at:
http://www-agki.tzi.de/grp/ag-ki/download/2000/herzog_etal_2spp_tech_paper.pdf

 
wikindx      |     Total Resources:  2997     |     Database queries:  35     |     Script execution:  0.40582 secs