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General Game Playing Competition
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Seminar SS 2009: Spieltheorie (Game Theory) Kooperation, Lernen, Entscheiden
Dozenten
Stefan Edelkamp
TAB Raum 2.62
Telefon: +49-421-218-4676
eMail: edelkamp(at)tzi.de
Hagen Langer
TAB Raum 2.55
Telefon: +49-421-218-4676
eMail: hlanger(at)tzi.de
Hartmut Messerschmidt
TAB Raum 2.77
Telefon: +49-421-218-9740
eMail: hartmut.messerschmidt(at)tzi.de
Thomas Wagner
TAB Raum 2.89
Telefon: +49-421-218-9740
eMail: twagner(at)tzi.de
Modul 710 (KI)
Treffpunkt
Dienstags, 15-17 Uhr, TAB, Raum 1.51
Thema
Die Spieltheorie ist ein Gebiet der
theoretischen Wirtschaftswissenschaften, neuerdings jedoch auch für
Künstliche Intelligenz und Informatik von Interesse, wenn es darum geht,
dezentrale, heterogene Systeme von egoistischen Agenten zu modellieren.
Während Lösungsbegriffe für Spiele bereits bekannt sind,
sind noch viele algorithmische Fragen zu behandeln.
Das Lösen von Ein-, Zwei- und Mehrpersonenspielen
gehört zu den erfolgreichsten Anwendungen der Künstlichen
Intelligenz. Auch in der letzten Zeit gibt es immer wieder
erstaunliche Entwicklungen. Das Seminar
hinterleuchtet Ansätze, die in State-of-the-Art Computerspielern
verwendet werden und geht dabei sowohl auf die technischen
Rafinessen als auch auf theoretischen Konzepte ein.
Inhalte
Von Ein- und Zwei-Personen-Nullsummenspielen und deren Komplexität
ausgehend, werden Spiele mit Kosten, Zufall und mehereren Spielern untersucht.
Das Lernen von Evaluationsfunktionen insbesondere in Alpha-Beta wird
thematisiert. Aus der Vielzahl von Beschleunigungstechniken werden
einige hervorgehoben. Mit UCT finden auch neuere Algorithmen Eingang, die
keine vorab definierte Evaluationsfunktion benötigen. Realzeitspiele
bilden gänzlich andere Anforderungen als Strategiespiele, und rücken
aufgrund ihres Markpotentials in den Fokus von KI-Forschern. Allgemeine
Spielprogramme nutzen keine zusätzliche Information als die
Spielbeschreibung selbst und sind somit universell einsetzbar.
Der Bezug zwischen einer optimalen Spielbeschreibung und eines ebensolchen
Reglers wird offenbar, wenn
man den Gegenspieler durch die durch die mit Unsicherheit behaftete
Umgebung ersetzen kann.
Themen
T.B.A.
Literatur (Auswahl)
-
Anatol Rapoport: Two-Person Game Theory, Dover
- Cameron Browne: Hex Strategy, AK Peters
- Ernst A. Heinz: Scalable Search in Computer Chess
- Werner Krabs: Spieltheorie, Dynamische Behandlung von Spielen, Teubner
- Martin Müller: Computer Go as the Sum of Local Games, ETH Zürich
- Andreas Junghanns: Pushing the Limits: New Developments in
Single-Agent Search, University of Alberta
- Bernhard Nebel: Spieltheorie, Vorlesungsskript
- Ingo Wegener/Thomas Hofmeister: Operations Research, Vorlesungsskript
...sowie aktuelle Veröffentlichung in KI-Konferenzen und Journalen
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