Human-Centered Information Systems

Sprecher: Prof. Dr. Rainer Malaka
Forschungsmanager: Dr. Karsten Sohr, Dr. Gerald Volkmann

Ausblick

Das Leitthema „Human-Centered Information Systems“ (HCIS) widmet sich der Aufgabe, Technologien zu entwickeln, die einen weitgehend intuitiven Umgang von Menschen mit Computern ermöglichen. Der Kerngedanke „Technik soll dem Menschen dienen, nicht umgekehrt“ steht im Mittelpunkt der Forschung.

Einen Schwerpunkt bildet dabei das Thema Interaktion, denn digitale Medien und Dienste verändern die Art, wie wir kommunizieren, kooperieren, mit Technik interagieren oder lernen. Der einfache und intuitive Zugang ist entscheidend für die sinnvolle Integration digitaler Medien in die Lebens- und Arbeitswelt.

Ein Beispiel ist das Forschungsprojekt „Intra-operative Information“, dass von der DFG im Rahmen der Exzellenzinitiative gefördert wird: Hier arbeiten Wissenschaftler aus den Bereichen Informatik, digitale Medien, kognitive Systeme, Computergrafik und Radiologie mit Ärzten in verschiedenen Kliniken zusammen, um neue Technologien für den Operationssaal zu entwickeln. Konkret geht es um die Nutzbarmachung von digitalen Informationen aus den Voruntersuchungen, indem den Ärzten neue Möglichkeiten zur Interaktion mit Computern während eines chirurgischen Eingriffs zur Verfügung gestellt werden.

Entscheidend für die Akzeptanz der Human-Centered Information Systems sind der Datenschutz und die Sicherheit: Computertechnologien lassen sich zwar mittlerweile meist sehr gut gegen unerlaubte Zugriffe und Datenverlust schützen, allerdings oft nur mit erheblichem Aufwand für die Nutzer. Das TZI entwickelt daher Technologien, die auch auf anwenderfreundliche Weise für Sicherheit sorgen können.