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OFFIS-TZI e.V.

Deutschlands größtes IT-Institut in einer Region als IuK-Innovationstreiber

Gründungsbild

Der Nordwesten Deutschlands hat mit dem TZI in Bremen und dem OFFIS Institut für Informatik in Oldenburg e.V. in räumlicher Nähe zueinander zwei Forschungsinstitute der IuK mit hoher nationaler und internationaler Reputation zu bieten. Obwohl es bereits seit dem Jahr 1999 eine Kooperations­ver­ein­barung zwischen den beiden Einrichtungen gibt, hatte sich keine tiefer gehende strategische Kooperation ergeben. Erst in den letzten zwei Jahren wuchs in beiden Einrichtungen die Erkenntnis, dass eine engere Kooperation einen wichtigen Beitrag für die Profilierung der Nord-West Region als bedeutendes IuK-Cluster leisten kann. 

Aus diesem Grund wurde der Verein OFFIS-TZI e.V. gegründet, in dem zwar die am Verein beteiligten Einrichtungen ihre eigene Identität und Organisationsform behalten, OFFIS-TZI aber eine strategische Klammer bildet, die die Einrichtungen synergetisch in eine gemeinsame Richtung lenkt. Mit zusammen über 390 Mitarbeiter­Innen bildet OFFIS-TZI das größte IuK-Institut in einer deutschen Region. Die Struktur von OFFIS-TZI wurde so gewählt, dass OFFIS e.V. und das TZI immer noch ihre besondere Charakteristik als Institutionen erhalten können.

Neben wachsenden institutionellen, wirtschaftlichen und politischen Anforderungen steigen auch der Bedarf und die Notwendigkeit der institutsübergreifenden Zusammenarbeit in der Forschung auf nationaler und internationaler Ebene. Die Wahrnehmung etwa des Fraunhofer-Verbundes ist national, z.B. beim BMBF und beim BMWi, ebenso wie europäisch wesent­lich besser als die der „mittelständischen Forschungsinstitute“ von der Größe des TZI oder des OFFIS. Auch die Europäische Union geht zunehmend dazu über, größere Einheiten zu fördern, eine Tendenz, die nicht nur in der Regional-, sondern auch in der Forschungsförderung zu beobachten ist. Die deutlich komplizierter gewordenen europäischen Förderinstru­mente stellen heute Anforderungen, die von einem einzelnen Institut nur noch mit hohem Aufwand und mit hohem Risiko erfüllt werden können. Vorhandene Synergiepotentiale müssen dabei konsequenter genutzt und Strategien u.a. für die Positionierung auf der europäi­schen Ebene gemeinsam umgesetzt werden. Die Vorbereitung z.B. eines Integrierten Projektes für eine EU-Förderung etwa stellt ein „unternehmerisches Risiko“ dar, die die Möglichkeiten eines einzelnen Instituts überschreiten kann. 

Neben dem Effekt der vergrößerten Sichtbarkeit nach außen verfolgt der Verein OFFIS-TZI auch eine strukturierende Wirkung in die Region hinein.  Es ist geplant, vorhandene IuK-Kompetenzen und Endanwender auf strategischer Ebene stärker zusammen zu bringen, um innovative Informationstechnik effizienter in neue Produkte und Dienst­leistungen zu transferieren.  Ein Beispiel dafür ist die Mitarbeit von OFFIS-TZI bei der Erstellung des Spitzencluster-Antrags „Mobile Autonome Systeme“ oder die erfolgreiche Einreichung eines gemeinsamen Antrages für ein europäisches Integriertes Projekt, das bereits zum Hearing eingeladen wurde.

Die ernsthafte und tiefgreifende Kooperation zwischen OFFIS und TZI in einer gemeinsamen Organisation leistet daher einen wichtigen Beitrag für die Realisierung der Metropolregion, die hierdurch auch überregional im IuK-Bereich deutlich Gewicht gewinnen wird.

 

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Letzte Änderung: 16.10.2009